Mit der eigenen Domain Geld verdienen

Hier werden einige Modelle zum Thema Geld verdienen mit der eigenen Homepage erklärt und erläutert.

Bevor Sie Geld mit Ihrer Internetseite verdienen, sollten Sie sich um vernünftige Inhalte kümmern. Dazu stehen mehrere Möglichkeiten zur Vermarktung offen, wenn die Internetseite über eine Top-Level-Domain (z.B. .de / .com / .net etc.) erreichbar ist. Die großen Werbeagenturen achten darauf, ob Sie über eine Top-Level Domain verfügen.

Sie als Seiteninhaber fungieren für diese Werbeagenturen als Publisher (veröffentlicht Werbung) der Werbung von deren Advertiser (Werbende Unternehmen). Hilfreich ist es, wenn Sie sich bei einer Agentur anzumelden, die eine große Auswahl von Kategorien von Werbung anbietet. Dazu ist es wesentlich einfacher alle Aktivitäten der Werbung von einem Anbieter abrechnen zu lassen.

Melden Sie sich bei keiner Agentur an die Kosten für die Anmeldung verlangt. In der Regel übernehmen alle Kosten die Advertiser.

Die Auszahlungen sind bei allen Anbietern etwas anders, aber die meisten haben eine Auszahlungsgrenze von 25 Euro. Nach dem die Auszahlungsgrenze erreicht ist wird beim nächsten Auszahlungstermin Ihre Auszahlung überwiesen. Falls diese Grenze nicht erreicht wird innerhalb eines Monats wird der erwirtschaftete Betrag fort laufend addiert, bis die Auszahlungsgrenze erreicht wird.

Berücksichtigen Sie, dass die Einnahmen aus Werbung einkommenssteuerpflichtig sind, sobald diese in der Summe die Kosten des Internetauftritts übersteigen. In dieser Regelung sind nur die Kosten für Domains und Webspace berücksichtigt. Die Arbeit und die Kosten für eigene oder Fremd bezogene Inhalte sind darin nicht enthalten.

Sie sollten zusätzlich besonderen Wert auf Ihr Impressum legen, da sobald Sie Werbung auf Ihrer Seite platzieren und Geld damit verdienen , Sie als Gewerbetreibender behandelt werden. Dazu sollten Sie sich informieren, welche Pflichtangaben das Impressum enthalten muss. Beim Werben auf der eigenen Internetseite, kann es notwendig sein im Impressum seine Steuernummer anzugeben.

Abrechnungsmodelle von Online Werbung

Pay per View (Bezahlung pro Einblendung)

Diese Form der Werbung wird oft mit so genannten Popups (aufklappende Browserfenster) realisiert. In der Praxis ist diese Form der Werbung für die Webseiten Besucher sehr störend und nervig, da diese Fenster oft über Texte gelegt werden. Bei dieser Form bekommt man meist nur einen sehr kleinen Betrag pro Aufruf. Falls Sie nur Umsatz generieren wollen ist diese Form nur eine sehr kurzfristige Alternative, wobei Sie aber ein hohes Risiko eingehen, weil Ihre Besucher auf Grund der störenden Werbung nicht mehr wieder kommen werden.

Pay per Click (Bezahlung pro Werbeklick)

Der Pay per Click ist insgesamt die bisher gängigste Methode um Werbeflächen sinnvoll und effektiv zu nutzen. Dabei wird pro Klick auf einen Banner meist mit 1-10 Cent bezahlt.

Durch die Erfahrungen der letzten Jahre nehmen mehr und mehr Advertiser von dieser Werbeform Abstand, da in der Vergangenheit diese Form zu werben oftmals missbraucht wurde und somit nicht den gewünschten Effekt brachte. Es werden aber noch Banner angeboten, die sich automatisch auf den Inhalt Ihrer Webseite einstellen und nur Produkte oder Werbung zu den Themen Ihrer Texte zeigt. Von den Banner ist eine hohe Klickrate zu erwarten.

Wenn Sie bei Ihrer Werbeagentur Banner finden, die zu Ihrem Internetauftritt passen und Pay per Click Banner sind, sollten Sie sich auf jeden Fall bei diesen Programmen anmelden.

Pay per Lead (Bezahlung pro erfolgreiche Kundenaktivität)

Pay per Lead wird oft für die Gewinnung neuer Kunden benutzt und ist für Sie als Publisher sehr interessant und kann sich auf jeden Fall mit der richtigen inhaltlichen Verknüpfung lohnen. Es wird für bestimmte Kundenaktivität gezahlt. Zum Beispiel, wenn sich ein Webseitenbesucher in einen Newsletter, sich als Kunde neu registriert, an einem Gewinnspiel etc. Teil nimmt.

Pay per Sale (Bezahlung pro Verkauf über einen Link)

Durch Pay per Sale können Sie Provisionen bei einem Verkauf über einen Ihrer Bannerlinks erhalten. Meist liegt die Provision für Online-Shops zwischen 5-10 % des Nettobetrags der Bestellung. Die Provisionen sind meist gestaffelt, so dass Sie nach mehreren erfolgreichen Verkaufsvermittlungen höhere Provisionen erhalten können.

Pay per Lifetime (Bezahlung einer Provision für Kundenvermittlung auf längere Zeit)

Ein eher weniger weit verbreitetes Vergütungsmodell ist das Pay per Lifetime Modell. Dieses Modell wird von Online-Communities mehr benutzt, die für die Nutzung kleine Beträge an die aktiven Mitglieder bezahlen. Dabei kann man von der Nutzung der geworbenen Mitgliedern anteilsmäßig mit verdienen, als so genannte Referals.

Pay per Period (Bezahlung eines regelmäßigen Fixbetrags)

Das Pay per Period Modell bleibt meist nur richtig großen Internetportalen vorbehalten, die eine Vielzahl von Besuchern haben und diese Form zu Werben sogar kostengünstiger ist, als mit den anderen Modellen die hier aufgeführt sind.

Unternehmen die auf diesen Plattformen werben wollen, können Werbung für einen bestimmten Zeitraum buchen. Werbung für einen Tag, eine Woche, einem Monat oder der Gleichen.

Content-Werbung

Immer mehr kommen die Methoden der versteckten Werbung in bereit gestellten Texten (Content) zum Einsatz. Die Werbung ist nicht offensichtlich wie Banner oder ähnliches. Dazu ist die Wahrscheinlichkeit eines Klicks wesentlich höher, wenn sich der Benutzer für die Themen in den Texten interessiert. Die Content-Werbung ist ein passiver Werbeträger und wird nicht als störend angesehen, es sei denn es werden beim herüber gehen mit der Maus kleine Popups angezeigt und das Lesen des Textes behindert.

AdSense

Google setzt seit einigen Monaten erfolgreich zugeschnittene Werbung in Verbindung mit dem aktuellen Webseitencontent ein. Dabei erscheinen gemietete Anzeigen aus der Google Suchmaschine die zu den aktuellen Inhalten der Webseite passen. Oft ist diese Auswahl so gut, dass diese Links eher als hilfreich und nicht als störend angesehen werden. Dadurch wird die Klickwahrscheinlichkeit nochmal um einiges erhöht und die Klickvergütung ist bei diesem Modell sehr ordentlich. Es gibt sogar für verschiedene Wörter und Themenbereichen sehr unterschiedliche Klickvergütungen.

Es ist nicht alles Gold das glänzt!

Es gibt zu dem Thema Geld verdienen mit der eigenen Internetseite zahlreiche Anbieter, darunter sind natürlich auch schwarze Schafe. Gerade bei Anbietern, die mit sehr hohe Klickraten oder angeblich 2 Euro pro gelesener E-Mail werben, sollten Sie mit Vorsicht genießen. Suchen Sie vorher Erfahrungsberichte in Internetforen über die Anbieter. Falls Sie eine ganz geringe Anzahl von Resonanzen zu einem Anbieter finden , sollten Sie skeptisch werden zu mal diese Resonanzen meist von diesen Anbietern selber geschrieben wurden.

Halten Sie sich lieber an größere Werbeplattformen / Werbeagenturen, dort geht es mit fairen Mitteln zu.

Links zu Werbeagenturen

www.affili.net

www.awin.com

www.TradeDoubler.com




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